Arzneimittelpreise in Deutschland: Wie reagieren Sie auf teure Medikamente?

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Die Arzneimittelpreise liegen in Deutschland weit über dem internationalen Durchschnitt. Prekär darin ist die Tendenz zu weiteren Kostensteigerungen. Im „innovativen Segment“ – also bei neu entwickelten Medikamenten – verlangen die Pharmafirmen besonders viel Geld. Zu den Spezialpräparaten gibt es keine Alternativen. Wie schützen sich vorrangig Senioren vor den hohen Preisen?

Preisvergleich bei Medikamenten

Es gibt Medikamente wie das Krebsmittel Glivec, deren Preis in Deutschland mit 2.700 Euro um ein Drittel höher liegt als etwa in Großbritannien. Die Liste wäre insgesamt sehr lang, wenn wir sie hier komplett ausführen würden. Der Hintergrund: Es gibt in Deutschland keine Preisbeschränkung für patentgeschützte Arzneimittel. Die Pharmakonzerne dürfen sich darauf verlassen, dass überwiegend die deutschen Krankenkassen die teuren Medikamente bezahlen. Überwiegend bedeutet: Manchmal zahlen auch die Patienten aus eigener Tasche, was die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit übersteigen kann. Der Staat und die Apotheken schöpfen ebenfalls Gewinne ab. Die Pharmaindustrie verweist nicht ganz zu Unrecht auf die hohe deutsche Mehrwertsteuer und die ebenfalls hohen Handelsspannen deutscher Apotheken. Die Herstellung und der Vertrieb durch die Pharmariesen machen daher nur rund 60 Prozent der deutschen Preise aus. In den meisten anderen EU-Ländern müssen Patienten nicht die volle Mehrwertsteuer für Medikamente zahlen, in Deutschland schon. Besonders krass fällt der Unterschied gegenüber Staaten wie Schweden, Litauen und Malta aus, wo Medikamente steuerfrei verkauft werden. Doch die Mehrwertsteuer ist nur geringfügig preisrelevant, die höchsten Belastungen entstehen durch besonders teure Medikamente. Die Industrie begründet die Preise mit den hohen Entwicklungskosten, aber Experten widersprechen: Der Markt bestimme letztendlich den Preis, der Staat könne aber eingreifen und zumindest Verhandlungen verlangen.

Betroffene der hohen Preise

Patienten mit seltenen Krankheiten, deren Kosten nicht in jedem Fall die Krankenkasse deckt, sind von den hohen Kosten ebenso betroffen wie die große Gruppe der Senioren. Letztere müssen Medikamente einnehmen, darunter auch innovative Mittel, die deutlich wirksamer als ihre Vorgänger sind. Gerade diese zahlen die Kassen anfangs meistens nicht. Einen Ausweg bietet in so einem Fall der Rentenkredit von VEXCASH. Wenn Senioren ausreichend hohe Rentenbezüge vorweisen können und eine kurze Laufzeit für einen relativ kleinen Kredit wählen, stehen Chancen für eine Bewilligung sehr gut. Weitere Voraussetzungen und/oder positive Merkmale des Kreditnehmers sind:

  • positive Schufa-Auskunft
  • Einnahmen beispielsweise aus einer Vermietung
  • Eigentum etwa an Immobilien
  • Sicherheiten und Ersparnisse

Der Immobilienbesitz oder die Mieteinnahmen sind natürlich nicht zwingend, sie befördern aber deutlich die Kreditbewilligung. Senioren können viele Mittel einsetzen, um an das gewünschte Darlehen zu gelangen. Eine Bürgschaft gehört ebenso dazu wie die Sicherungsübereignung oder Forderungsabtretung. Als Pflichtangaben für den Rentnerkredit müssen Antragsteller die nötigen Angaben zur eigenen Person machen, die Höhe des Darlehens und den Laufzeitwunsch übermitteln sowie ihre Kontodaten bekanntgeben. Darüber hinaus wünscht VEXCASH Angaben zum Verwendungszweck, zur Renten- oder Pensionshöhe und zu den monatlichen Einnahmen und Ausgaben insgesamt. Wichtig kann das Darlehen sein, weil gesetzlich Krankenversicherte Zuzahlungen zu ihren Gesundheitskosten leisten müssen. Diese gelten bis zur individuellen jährlichen Belastungsgrenze.

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