Sparen bei Implantaten – günstig zu neuen Zähnen

513 Aufrufe 0 Comment

Menschen werden in der heutigen Zeit immer älter. Dank gelungener Aufklärung durch die Medien und die Zahnärzte ist das Gebiss zwar in der Regel heute in einem besseren Zustand als noch vor 20 Jahren, allerdings müssen sich viele irgendwann einmal mit dem Thema Implantat auseinandersetzen. Sei es, das ein Zahn erkrankt oder man ihn durch einen Unfall verliert, mit einer Zahnlücke möchte kaum jemand herumlaufen. Heute gibt es Implantate, die täuschend echt aussehen und wie ein natürlicher Zahn wirken. Dennoch sind viele alles andere als begeistert, wenn der Arzt zu einem Implantat rät. Grund dafür ist die hohe finanzielle Belastung.

Was ist überhaupt ein Implantat und welche Vorteile bietet es?

Als Implantat bezeichnet man in der Regel eine künstliche Zahnwurzel. Meistens bestehen diese aus reinem Titan, allerdings gibt es auch Zahnärzte, die bei Keramik Implantaten Zirkondioxid verwenden. Da das Implantat direkt in das Zahnfleisch eingesetzt wird, muss ein Material mit ausgezeichneter Gewebeverträglichkeit eingesetzt werden. Diese ist bei beiden Stoffen gegeben. Zu allergischen Reaktionen kommt es bei Implantaten äußerst selten. Ein Implantat besteht aus folgenden Teilen:

  • Dem Implantat selbst
  • Einer Distanzhülse
  • Der Krone

Eingesetzt wird das Implantat oft ambulant unter örtlicher Betäubung, manchmal kommt auch eine Sedierung zum Einsatz. Wenn der Patient bereit ist, diese selbst zu bezahlen, kann unter Umständen auch eine Vollnarkose verabreicht werden. Das Implantat wird im Kieferknochen eingesetzt und innerhalb mehrerer Monate verwächst es mit dem Kieferknochen. Dadurch sind sie äußerst stabil, was einer der großen Vorteile dieser Form des Zahnersatzes ist. Anders als bei einer Krone müssen beim Einsetzen eines Implantats die benachbarten Zähne nicht abgeschliffen werden. Somit bleiben diese gesund und vollständig erhalten. Nach der Wundheilung fühlen sich Implantate von guter Qualität an wie die eigenen Zähne. Die Kaufähigkeit ist nicht beeinträchtigt.

Was zahlt die Krankenkasse?

Implantate unterliegen nicht der Regelversorgung durch die Krankenkassen. Generell bezahlen die Kassen bei einer Lücke einen Zuschuss für Kosten, die für eine Brücke entstehen würden. Da bei dieser Behandlungsmethode jedoch die Nachbarzähne oft massiv in Mitleidenschaft gezogen werden, ist ein Implantat in vielen Fällen die bessere und gesündere Wahl. Allerdings kostet eine Brücke deutlich weniger, da dabei kein operativer Eingriff nötig ist. Es kann sein, dass man als Patient pro Implantat mehr als 2000 Euro aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Seit 2005 hat sich in Deutschland das System zur Zahngesundheit geändert. Es wurde ein Bonusheft eingeführt. Wer ein vollständiges Bonusheft vorlegen kann, profitiert von höheren Zuschüssen durch die Kasse. Voraussetzung dafür ist, dass man mindestens einmal pro Jahr sein Gebiss vom Zahnarzt kontrollieren lässt und diese Termine im Bonusheft mit Stempel und Unterschrift bestätigen lässt. Bei einem vollständig geführten Bonusheft mit Einträgen über 5 Jahre erhöht sich der Festzuschuss der Kassen um 20 Prozent, nach 10 Jahren sogar um 30 Prozent. Es lohnt sich also aus finanzieller Hinsicht, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen.

Wie kann man bei Implantaten sparen?

Gute Qualität ist bei einem Implantat natürlich oberstes Gebot. Diese misst man an der Einheilungsdauer (je kürzer, umso hochwertiger das Implantat) und natürlich der Lebensdauer. Am preiswertesten sind 1 zu 1 Kopien großer Marken. Sie senken die Implantatkosten maximal bei bester Qualität. Denn Implantate selbst sind gar nicht so teuer, wie man vielleicht glauben mag. Titan ist günstiger als man denkt. Allerdings kommen noch Kosten für den Aufbau und die Krone dazu. An Materialkosten entstehen für ein Implantat rund 100 bis 400 Euro. Da fragen sich manche Patienten, warum sie bei den vergleichsweise niedrigen Herstellungskosten beim Zahnarzt so viel bezahlen müssen? Es lohnt sich in jedem Fall, unterschiedliche Angebote einzuholen. Bei günstigen Implantat Herstellern wird unter anderem auf folgende Faktoren Wert gelegt:

  • Einteilige Implantate werden bevorzugt
  • Nur die wichtigsten Komponenten werden verwendet
  • Bewährte Systeme werden kopiert und günstiger gefertigt
  • Produktion im Ausland

Darüber hinaus verzichten günstige Implantat Hersteller auf teure Werbemaßnahmen. Das Marketing beschränkt sich nur auf das Nötigsten und oft werden keine Außendienstmitarbeiter beschäftigt. Die Zusammenarbeit mit den Zahnärzten erfolgt online, diese Einsparungen kommen im Endeffekt den Patienten zugute.

Weitere Tipps um bei Implantaten günstig wegzukommen

Auch wenn niemand wirklich gerne zum Zahnarzt geht, lohnt es sich mehrere Mediziner aufzusuchen, wenn ein Implantat empfohlen wird. Wer sich für eine mondäne Praxis in der Innenstadt entscheidet, wo Prominente ein- und ausgehen, muss mit höheren Kosten rechnen als bei einem guten, aber unbekannten Zahnarzt am Land. Außerdem sollte man wissen, dass es bei vielen Zahnärzten einen gewissen Verhandlungsspielraum gibt. Gerade wenn man mehrere Implantate auf einmal braucht, wird oft ein Preisnachlass gewährt. Manche Patienten entschieden sich auch für eine Behandlung im Ausland. Dabei sollte man bedenken, dass man bei Komplikationen möglicherweise öfters einen Arzt aufsuchen muss und somit lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen muss. Wichtig ist, wenn man sich für einen Zahnarzt im Ausland entscheidet darauf zu achten, dass man sich mit dem Personal und dem Mediziner gut verständigen kann. Viele Ärzte im benachbarten Ausland sprechen ausgezeichnet deutsch.

Datenschutzinfo