Barrierefrei wohnen

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Die Generation 50plus wird für die Wirtschaft immer wichtiger. Kein Wunder, wächst sie doch stetig. Wir werden immer älter und bleiben immer länger vital und aktiv! Und doch sollte man das eigene Alter nicht aus den Augen verlieren. So zB beim Autokauf oder auch bei der Wohnungssuche. Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden, ein brandaktuelles Thema für jeden von uns. Denn dem Alter kann man kein Schnippchen schlagen und je früher man vorsorgt, umso besser! Doch was genau versteht man unter dem Begriff „barrierefrei wohnen“ und wie lässt sich ein Haus ohne Hindernisse realisieren?

Tipps für barrierefreies Bauen und Wohnen

Flauschige Teppiche, gemütliche Sitzecken und Sofas, Türschwellen, die von einem Raum zum nächsten führen, für junge Menschen ganz normaler Wohn-Alltag. Für ältere Menschen werden eben diese unscheinbare Kanten und niedrige Sitzmöbel zu unüberwindbaren Stolperfallen in den eigenen vier Wänden. Dabei lässt sich mit wenigen Tipps und wenig finanziellem Aufwand bereits so einiges verbessern in Richtung barrierefreies Wohnen:

  • Teppiche sind immer wieder Unfallverursacher, diese müssen also entfernt werden!
  • Beim Kauf von Stühlen und einer Couch auf eine ausreichend hohe Sitzfläche achten!
  • Bewegungsmelder sorgen auch in der Nacht für eine ausreichende Beleuchtung, sie beugen Stürzen vor!
  • Türschwellen entfernen und/oder begradigen lassen!
  • Nur einige wenige Möbel in die einzelnen Räume stellen, so ist eine ausreichende Bewegungsfreiheit garantiert.
  • Eine ebenerdige Dusche anstatt einer Badewanne erleichtert den Ein- und Ausstieg bei der täglichen Körperpflege.
  • Mit einem Lift erreicht man die eigene Wohnungstüre bequem und einfach.
  • Hilfsmittel wie Haltegriffe oder auch ein Hocker in der Dusche erleichtern den Alltag.

Barrierefrei wohnenNicht immer ist ein Umzug notwendig. Alte Menschen sind ähnlich wie alte Bäume, sie sind fest mit ihrer Umwelt und Umgebung verwurzelt. Und auch ein teurer Umbau ist nicht immer notwendig. Außer, wenn der oder die Bewohner auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Denn dann müssen sehr wahrscheinlich die Türen ausgetauscht werden. Doch fast immer sind es die kleinen, unscheinbaren Verbesserungen, die sich positiv auf die Lebensqualität im Alter auswirken.

Zuhause im Alter

Mehr als 11 Millionen Seniorenhaushalte werden in Deutschland gezählt. Barrierefrei sind dabei jedoch nur 5%. Und Studien enthüllen, bis 2025 werden etwa zwei Millionen altersgerechte Wohnungen fehlen. Best-Ager auf Wohnungssuche achten deshalb von Beginn an auf die Raumaufteilung, auf das Vorhandensein eines Liftes und viele weitere Kleinigkeiten, die vielleicht noch nicht jetzt, aber spätestens in einigen, wenigen Jahren viel zur eigenen Wohnqualität beitragen werden.

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