Geldanlage für Enkel

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Für viele Senioren ist eine Geldanlage für Enkel und Kind ein wichtiges Thema, damit die Nachkommen im Alter gut versorgt sind. Im Regelfall soll das angelegte Vermögen dazu dienen, dass es der Enkel beziehungsweise die Enkelin beim Start ins Leben nicht ganz so schwer hat. Denn spätestens mit Erreichen der Volljährigkeit möchten die jungen Leute von heute den Führerschein machen, woraufhin diese natürlich im besten Fall auch ein eigenes Fahrzeug benötigen. Doch auch andere Dinge können mit der Zeit für den Enkel von Bedeutung sein, wofür er auf ausreichend Geld zurückgreifen muss, wie zum Beispiel:

  • die erste eigene Wohnung
  • der erste große Urlaub
  • die eigene Hochzeit
  • eine berufliche Weiterbildung
  • der Start in die Selbstständigkeit

Bevor sich jemand aus dem Altersbereich 50plus Gedanken über eine finanzielle Absicherung durch eine Geldanlage für Enkel macht, sollte man sich in jedem Fall zuvor ausgiebig informieren, was genau zu beachten ist. So sollte zum Beispiel bedacht werden, dass es sich bei einer solchen Geldanlage genau genommen nicht mehr etwa um eigenes Vermögen handelt, sondern um das des Enkels. Da aber in den meisten Fällen der Enkel erst mit Erreichen des 18. Lebensjahres oder zu einem anderen vorbestimmten Zeitpunkt über das Vermögen in Kenntnis gesetzt werden soll, sollten wenigstens die Eltern des Enkels darüber informiert werden. Denn sollte es einmal wider Erwarten zu einer finanziellen Unterstützung durch den Staat kommen, etwa durch Arbeitslosigkeit oder durch die Beantragung von BAföG beim Start eines Studienganges, so muss auch ein solches Vermögen zwingend angegeben werden, da es sonst zu einer strafrechtlichen Verfolgung wegen Betruges kommen kann. Sogar dann, wenn weder Enkel noch Eltern etwas von diesem Vermögen wissen. Denn bei Leistungsbetrug kennen die Behörden kein Pardon und können daher sehr empfindlich reagieren.

Die optimale Geldanlage für den Enkel finden

Nun stellt sich natürlich noch die Frage, für welche Geldanlage für Enkel sich die Senioren im Alter entscheiden sollen. Um solche Fragen optimal zu klären, hat es die Generation 50plus nicht ganz so einfach, wie jüngere Generationen, da nicht alle Senioren mit einem Computer oder dem Internet umzugehen wissen. Daher sollte in jedem Fall ein klärendes Fachgespräch mit einem Bankberater des Vertrauens geführt werden.

Die erste Frage, die sich nun stellt, ist etwa die der Laufzeit. Soll die Geldanlage bereits zur Geburt des Kindes beginnen oder erst einige Jahre später, etwa zur Einschulung? Je länger der Anlagezeitraum ist, desto besser stehen natürlich die Chancen auf ein ertragreiches Vermögen. Denn durch eine längere Laufzeit besteht die Möglichkeit, schwächere Entwicklungsphasen optimal auszugleichen. Auch sollte etwa nicht zu Beginn der Anlage ein einmaliger großer Betrag, sondern vielmehr kleinere und regelmäßige monatliche oder jährliche Beträge eingezahlt werden, da so immer wieder neue Fonds eingekauft werden können. Aber auch für einen kürzeren Zeitraum von beispielsweise fünf oder zehn Jahren stehen diverse Angebote zur Verfügung, wie etwa Bausparverträge, die zudem auch noch staatlich gefördert werden.

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